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Von Deutschland

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Mit mehr als 200 Werken lädt die Ausstellung zu einer Reflexion zu den großen Themen des deutschen Denkens von 1800 bis 1939 ein. Sie positioniert die künstlerische Produktion und die Künstler, von Caspar David Friedrich bis Paul Klee und von Philipp Otto Runge bis Otto Dix, in den intellektuellen Kontext ihrer Zeit und stellt sie den Schriften der großen Denker, allen voran Goethe, gegenüber. Mit diesen Worten bewirbt der Louvre die Sonderausstellung zu Deutschland.

Das Video zur Ausstellungseröffnung verdeutlicht die enge deutsch-französische Zusammenarbeit und gibt einen ersten Eindruck, was einen im Museum erwartet.

Die aktuelle Ausstellung im Louvre hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Land auszustellen: Deutschland. Aber wie stellt man ein Land aus? Welche Zeiteinteilungen werden zurate gezogen? Welche Epochen werden wie vorgestellt und welche Künstler werden besonders herausgehoben? Und wer hat am Ende das letzte Wort? Wird die Ausstellung eher eine Ausstellung Deutschlands aus deutscher Sicht, also eine Selbstrepräsentation? Oder spielt das französische Deutschlandbild bei der Konzeption eine Rolle? So hat allein der gewählte Zeitraum Diskussionen hervorgerufen, wie ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verdeutlicht. Denn obwohl kein Werk aus dem Jahr 1939 ausgestellt ist, heißt die Ausstellung “De l’Allemange, 1800-1939. De Friedrich à Beckmann.”

Einzigartig ist, dass 200 Werke deutscher Kunst Platz im Louvre gefunden haben, 200 Werke, die in dieser Konstellation einem Pariser Publikum noch nicht begegnet sind. Bis zum 24. Juni ist die Ausstellung noch zu sehen. Und France Info hat einen virtuellen Rundgang zusammengestellt, in dem ein erster Einblick in die Ausstellung gewährt wird:

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